Die thailändische Regierung hat angekündigt, auf den Urlaubsinseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao im Golf von Thailand ab Juli neue Regelungen zum Schutz der Umwelt umzusetzen.

Zu den neuen Gesetzen sollen Verbote für Fischen, Fische füttern, ankern auf Korallenriffen und das generelle Verbot von Bauten in Strandnähe gehören.

Auch Kontakt mit dem Meeresboden soll unter Strafe gestellt werden. Dies  wurde so vom Direktor des Department of Marine and Coastal Resources mitgeteilt. Über 3 Millionen Touristen besuchten die drei Inseln alleine im Jahr 2016, vermutlich sind die Zahlen seitdem weiter gestiegen.

Daher müssten jetzt Maßnahmen ergriffen werden, um die möglichen Schäden durch den Touristenansturm einzudämmen. 

Wann Die Müllverbrennungsanlage auf Koh Samui repariert wird und nach jahrelangem Stillstand endlich ihre Arbeit wieder aufnehmen kann, wurdeleider in diesem Zusammenhang nicht berichtet, obwohl der zitierte Direktor Jatuporn Burutphat speziell das Müllproblem im Archipel ansprach.

muelverbrennungsanlage-samui

Inwieweit die neuen Einschränkungen für die Bebauung in Strandnähe auch für bereits bestehende Gebäude gelten und welcher Abstand eingehalten werden muss, wurde ebenfalls zunächst nicht näher ausgeführt. Das bauen direkt auf dem Strand ist in Thailand ohnehin immer illegal. Daher bleibt unklar, ob nun lediglich dieses Gesetz noch strenger überprüft werden soll, oder auch Gebäude die an Strandgebiet anschließen verboten werden sollen.

Das Verbot für Fischerei scheint mit einer Auflage, einen Mindestabstand zu den Inseln einzuhalten verbunden zu sein. Gerüchten zufolge wird außerdem ein Maximal-Volumen für Fischerboote festgelegt werden. Es ist also unwahrscheinlich, dass tatsächlich sämtliche Fischerei verboten und damit die Lebensgrundlage der vielen Fischer auf Koh Samui und Koh Phangan zerstört wird.